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Brauchtum

Der Heilige Nikolaus mit seinen "bösen Gefährten"

Der „richtige” heilige Nikolaus lebte im 4. Jahrundert in Myra (Kleinasien) als Bischof. Sein Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Sieg(reich)er des Volkes”. Er gilt als Helfer und Wohltäter in vielen Situationen. Legenden erzählen von Rettungen Totgeweihter, Vervielfachung von Ernten, ...

Heute ist der Hl. Nikolaus Schutzpatron der Kaufleute, Seefahrer, Reisenden, alter Menschen und Kinder.

Schon im Mittelalter entstand der Brauch, sich am 6. Dezember (vermutlich der Sterbetag Nikolaus' von Myra) als Bischof zu verkleiden und Geschenke an die Kinder zu verteilen. Die furchtanregende Begleitung des heiligen Bischofs wurden ihm im alpenländischen Raum erst viel später zur Seite gestellt. Sei es nun in der Schweiz der „Schmutzli”, in Deutschland „Knecht Ruprecht” oder in Österreich der „Krampus” - sie hatten ursprünglich nichts mit dem Heiligen Nikolaus zu tun.

Während der Nikolaus die braven Kinder belohnt, rasseln und erschrecken die teufelartigen Krampusse diejenigen Kinder, die schlimm waren.

Die Krampusse selbst treiben schon eine Nacht vorher, am 5. Dezember - den sogenannten „Krampustag”, ihr Unwesen. So finden fast in jedem Ort an diesem Tag viele Krampusumzüge statt.

Hl. Nikolaus mit seinen 'bösen' Gefährten Hausbesuch Jadorferwirt 2008 Hl. Nikolaus mit seinen 'bösen' Gefährten

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